Nein zur Unispital Aktiengesellschaft

Am 10. Februar stimmen Basel-Stadt und Baselland über die Spital-AG ab. Der VPOD sagt entschieden Nein zur Spital-AG!

«Gesundheit für alle – NEIN zur Spital-Privatisierung»

Die Gesundheit ist ein lebensnotwendiges Gut. Nur mit öffentlichen Spitälern kann der Kanton garantieren, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner eine optimale Gesundheitsversorgung erhalten. Da sollen Parlamente und Volk mitreden können. Das wird mit der Aktiengesellschaft abgeschafft, darum lehnen wir die Privatisierung unserer Spitäler in eine Aktiengesellschaft ab.

«Der Abbau von bis 500 Stellen in in unseren Spitälern ist nicht akzeptabel!»

Die geplanten Einsparungen von rund 70 Mio. Franken entfallen hauptsächlich auf die Personalkosten und bedeuten den Abbau von rund 500 Stellen. Das sind 500 Menschen weniger, die sich um das Wohl der Patientinnen und Patienten werden kümmern können, von der Pflege bis zur Haustechnik.

«Die Aktiengesellschaft bedeutet Verschlechterungen und Unsicherheiten für das Personal!»

Die Aktiengesellschaft wurde gewählt, damit Erweiterungen auf weitere Standorte, z.B. im Kt. Aargau, möglich werden. Vielleicht müssen Mitarbeitende irgendwann am Montag nach Baden und am Dienstag nach Basel zur Arbeit. Zwar sieht der Staatsvertrag einen Gesamtarbeitsvertrag vor, doch ist noch offen wie dieser aussehen wird. Ein Arbeitgeber unter Spardruck wird kaum Verbesserungen im GAV gewähren. Zudem besteht bei Kündigung des Staatsvertrages keine GAV-Pflicht und keine Anschlusspflicht an die PKBS mehr. Und schliesslich ist das Lohnniveau in den beiden Spitälern heute in etwa gleich. Es bleibt offen, wie die Verschlechterungen in der Pensionskasse kompensiert werden sollen.

Mehr Infos findet ihr auf der Kampagnen-Homepage des Nein-Komitees.