Abbaupolitik BL: Auch der vpod region basel prüft Massnahmen

Wie bereits der LVB als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft basellandschaftlicher Personalver-bände (ABP) bei seinen Mitgliedern die Zustimmung für einen Urabstimmung eingeholt hat, wird dieses Vorgehen beim vpod region basel ebenfalls geprüft.

Auch beim vpod region basel bringt die bürgerliche kompromisslose Abbaupolitik das Fass zum Überlaufen. Die Arbeitsgemeinschaft der basellandschaftlichen Personalverbände (ABP) hat ihre Forderungen zu einer nachhaltigen und generationengerechten Abfederung der Renteneinbussen mehrfach prominent gestellt und sie wurden als «Variante ABP» auch in die Landratsvorlage zur Änderung des Pensionskassendekrets aufgenommen.

Trotz der deutlich verbesserten finanziellen Situation des Kantons und auch trotz des hervorragenden Jahresabschlusses der BLPK, durch welche die unmittelbar auszufinanzierende Deckungslücke um 150 bis 200 Mio. CHF geringer ausfällt als erwartet, zeigen sich bisher weder Regierung noch Landrat dazu bereit, auf die berechtigten wie massvollen Anliegen der ABP im Umfang einer einmaligen Zahlung von 40 Mio. CHF einzugehen.

Wie bereits der LVB als Mitglied der ABP bei seinen Mitgliedern die Zustimmung für eine Urabstimmung eingeholt hat, wird dieses Vorgehen beim vpod region basel ebenfalls geprüft. Am 10. April wird der Vorstand des vpod region basel über einen Antrag an die Regionaldelegiertenversammlung entscheiden. Im Antrag werden die nächsten Schritte und Massnahmen enthalten sein, wie mit einer möglichen Ablehnung des Landrats im Zusammenhang mit der Pensionskasse umgegangen werden soll. Am 25. April werden die Delegierten das Vorgehen, sowie die Bedingungen verabschieden. Für die Jahresversammlung des vpod region basel vom 29. Mai 2018 werden mögliche Kampfmassnahmen bereits vorsorglich traktandiert.

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