Beruf und Familie

Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung, Freizeit und Familie. Wie soll das zusammen gehen?

Erwerbsarbeit und familiäre Betreuungspflichten: die meisten Frauen und immer mehr Männer müssen und wollen das unter einen Hut bringen. Das ist nicht so einfach. Dazu braucht es nicht nur genügend Betreuungsplätze für Kinder und Pflegebedürftige, sondern auch familienfreundliche Bedingungen am Arbeitsplatz.

Vereinbarkeit ermöglichen

Wir engagieren uns für Arbeitsbedingungen, die eine echte Vereinbarkeit ermöglichen, für Mutter- und Vaterschaftsurlaub sowie Elternzeit, für Kinderbetreuung von hoher Qualität und für einen Ausbau der Angebote für ältere Pflegebedürftige.

Kinder und Berufstätigkeit als Normalfall

Die Mehrheit der Frauen, einschliesslich Mütter von kleinen Kindern, teilen ihre Zeit zwischen Erwerbs- und Familienarbeit. Familienbegleitende Kinderbetreuung ist eine zentrale Voraussetzung für die Berufstätigkeit von Eltern. Wir engagieren uns für bezahlbare Plätze in Kitas und schulergänzenden Betreuungseinrichtungen von hoher Qualität. Wir setzen uns dafür ein, dass der Ausbau nicht auf Kosten des Betreuungspersonals geschieht und dass die Arbeitsbedingungen den hohen Anforderungen des Berufs gerecht werden.

Angehörigenpflege

Viele Menschen ab 50 sind damit konfrontiert, dass ihre betagten Angehörigen zunehmend Unterstützung brauchen. Was mit gelegentlichen Hilfestellungen beginnt, kann sich zu einer zeitintensiven Pflege entwickeln. Berufsarbeit und Betreuung zu vereinbaren, ist eine grosse Herausforderung. Wir engagieren uns für Arbeitsbedingungen, die Betreuungsaufgaben zulassen, und für Rahmenbedingungen, welche die Pflege und Unterstützung von betreuungsbedürftigen Angehörigen erleichtern.

Familienbegleitende und schulergänzende Kinderbetreuung

In der familienbegleitenden und schulergänzenden Kinderbetreuung gibt es viele verschiedene Berufsgruppen. Wir engagieren uns für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und die Anerkennung ihrer Arbeit.

Mehr Informationen auf der » Themenseite Kinderbetreuung.

Nur ein bisschen spielen? Die Berufe in der Kinderbetreuung sind mehr als das.

Mutterschaft und Elternschaft: Grosse Freude oder Absturz?

Dank den Gewerkschaften gibt es zumindest einen bezahlten Mutterschaftsurlaub. Doch das ist nicht genug. Seit 2005 haben alle erwerbstätigen Mütter Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen. Bund und die meisten Kantone und auch eine Reihe von grösseren Arbeitgebern gewähren 16 Wochen oder mehr. Informationen zum Mutterschaftsurlaub. Wenn du dein Kind nach dem Mutterschaftsurlaub noch stillst, hast du Recht auf bezahlte Stillzeiten.Wenn Kinder krank sind, haben Eltern ein Problem. Wer sorgt für das Kind und wer zahlt den Lohn, wenn du zuhause bleibst? Viele Eltern arbeiten Teilzeit, um Arbeit und Betreuungspflichten unter einen Hut zu bringen. Was gilt, wenn du an deinem freien Tag krank bist? Und wie werden Feiertage an dein Pensum angerechnet?

Merkblätter zu Einzelfragen befinden sich auf der Seite weiter unten.

Kinder, Kinder, Kinder.

Fragen zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

VPOD Zentralsekretariat
Birmensdorferstrasse 67
8004 Zürich

Telefon: +41 (0)44 266 52 52
Fax: +41 (0)44 266 52 53

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Christine Flitner ist Zentralsekretärin für Bildung, Erziehung und Wissenschaft sowie für alle Frauen- und Gleichstellungsthemen.

Infoblätter zu den Themen Mutter- und Elternschaft

Downloads
08.04.2016Infoblatt ElternrechtePDF (66 kB)
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08.04.2016Infoblatt Mein Kind ist krankPDF (115 kB)
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08.04.2016Infoblatt Stillen am ArbeitsplatzPDF (72 kB)
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08.04.2016Infoblatt MutterschaftsurlaubPDF (47 kB)
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08.04.2016Fragen und Antworten zur TeilzeitarbeitPDF (82 kB)
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06.07.2017Infoblatt Spitalaufenthalt des NeugeborenenPDF (46 kB)