Was bringt Dir die 40-Stundenwoche?

Unsere 40-Stundenwoche ist flexibel! Dies ermöglicht, dass jede Angestellte und jeder Angestellte selbst entscheiden kann, wie sie oder er von der Arbeitszeitreduktion profitieren will. Folgende fiktive Beispiele wie unsere Forderung umgesetzt werden könnte:

Variante 1: Zwei Stunden weniger arbeiten in der Woche

Mahir Pulaj ist 32 Jahre alt und arbeitet als juristischer Mitarbeiter im Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt. Ihm gefällt seine Arbeit gut, doch der junge Familienvater bedauert es sehr, dass er unter der Woche nicht mehr Zeit für seine zwei kleinen Töchter hat. Deshalb entschliesst er sich, dank der 40-Stunden-Woche, vier mal in der Woche bereits eine halbe Stunde früher Feierabend zu machen und mit seinen zwei Töchter auf den Spielplatz zu gehen. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber für Mahir und seine Kinder ist immer einen riesen Spass!

Variante 2: Zwei Wochen mehr Ferien pro Jahr

Karin Gerber arbeitet seit 15 Jahren in einem 50 Prozent-Pensum als Sozialarbeiterin bei der kantonalen Suchthilfe. Doch ihre grosse Leidenschaft ist das Bergsteigen. Sie liebt es, mehrtägige Touren in den Alpen zu bestreiten – es gibt ihr eine willkommene Abwechslung. Aus diesem Grund will sie auch nach Einführung der Arbeitszeitreduktion wie bis anhin weiter arbeiten, dafür profitiert sich aber von einer Woche mehr Ferien pro Jahr (bei einem 50%-Pensum). In dieser zieht es sie wieder in die Höhe.

Variante 3: Zehn Wochen bezahlter Urlaub alle fünf Jahre

Simon Schneider ist Lehrer an einer Primarschule. Nach seinen Ferien in Spanien hat er die Freude an der spanischen Sprache entdeckt und besucht einen Sprachkurs der Migros Clubschule. Doch er will es noch besser lernen. Er beschliesst daher, die zwei Stunden weniger Arbeitszeit pro Woche aufzusparen, um in fünf Jahren einen längeren Sprachaufenthalt in Sevilla zu absolvieren. Qué bien!

Variante 4: Zwei Jahre frühere Pensionierung

Der Feuerwehrmann Robert Rauch kämpft seit seinem 25. Lebensjahr gegen die Flammen. Er könnte sich keinen besseren Beruf vorstellen, doch Robert ist vernünftig und weiss, dass das Alter auch an ihm nicht spurlos vorbeiziehen wird. Es wird eine Zeit kommen, in der die Arbeit härter werden wird für ihn. Deshalb nutzt er die Arbeitszeitreduktion um sein Lebensarbeitszeitkonto zu füllen: Er arbeitet lieber ein bisschen mehr, dafür geht er zwei Jahre früher in den wohlverdienten Ruhestand!